Am 20. Oktober 2026 stellte Joke Volkmer ihr Buch „Plötzlich in der Schublade – Schizophrenie verstehen“ bei ihrer zweiten öffentlichen Lesung in der Katholischen Familienbildungsstätte Koblenz vor. Im Mittelpunkt standen persönliche Erfahrungen mit Schizophrenie, Aufklärung und der offene Austausch mit dem Publikum.
Persönliche Einblicke und neue Perspektiven
Nach ihrer ersten öffentlichen Lesung in Andernach Anfang Oktober war Joke Volkmer nun auch in Koblenz zu Gast. Im Rahmen der Wochen der seelischen Gesundheit gab sie erneut Einblicke in ihr Leben mit Schizophrenie und sprach über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Erkrankung.
Dabei ging es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern auch darum, Verständnis zu schaffen, Vorurteile abzubauen und Menschen zu ermutigen, die eigenen Fähigkeiten und Stärken wahrzunehmen.
Raum für Fragen und persönlichen Austausch
Im Anschluss an die Lesung hatten die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, mit Joke Volkmer ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und eigene Gedanken zu teilen.
Gerade dieser persönliche Austausch ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Aufklärungsarbeit. Denn Erfahrungsberichte können dazu beitragen, Unsicherheiten abzubauen, neue Perspektiven zu eröffnen und den gesellschaftlichen Dialog über psychische Erkrankungen zu fördern.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Koordinierungsstelle für Psychiatrie des Landkreises Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz sowie dem Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz. Die Lesung fand in Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Koblenz e. V. statt.
Grundlage dieses Beitrags ist eine Pressemitteilung der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz vom 22. Oktober 2026.